Wie funktionieren IMSI-Angriffe technisch?
Damit ein IMSI-Angriff funktioniert muss sich der Angreifer zwischen Mobiltelefon und Providernetzwerk einklinken. Vereinfacht dargestellt verhält sich ein IMSI-Catcher gegenüber einem Mobiltelefon wie eine Funkzelle (Basisstation) und gegenüber dem eigentlichen Providernetzwerk wie ein weiteres Mobiltelefon.
Abhängig von der Signalstärke des IMSI-Catchers buchen sich anschliessend alle im Radius befindlichen Mobilgeräte ein. Technisch simuliert der IMSI-Catcher also ein signalstarkes Mobilfunknetzwerk und kann nun sämtliche Kommunikation abfangen oder ggf. sogar manipulieren weder Netzprovider, noch Endnutzer bemerken die dazwischengeschaltete »Brücke«. Der IMSI-Catcher überlagert die Signale (den Broadcast) der »echten» Basisstation. Technisch gesehen findet ein »klassischer« Man-In-The-Middle-Angriff statt.
Die »Catcher-Methode« bietet folgende Vorteile:
Gefahren im Alltag
Nicht nur die NSA bedroht die Privatsphäre von Menschen aufs Empfindlichste. Überwachungstechnik scheint sich heute nicht mehr am Erlaubten zu orientieren, sondern einzig und allein am technisch Möglichen.
Auf dem 28. Chaos Communication Congress (28C3) in Berlin wurden neue Angriffsmöglichkeiten auf Mobiltelefone demonstriert.
Das Traurige Fazit:
Mit ~ 1'500.- lässt sich eine Smartphone-Fliegenfalle bzw. IMSI-Catcher im Eigenbau herstellen. Signale von herkömmlichen Funkmasten lassen sich damit überlagern. Anschliessend buchen sich alle im Radius befindlichen Mobilgeräte in den IMSI-Catcher ein.
Problematisch wird es beim Einsatz solcher IMSI-Catcher zu polizeilichen- oder geheimdienstlichen Zwecken. Alle so erfassten Daten berühren nicht alleine die Privatsphäre eines Verdächtigen, sondern all jenen Personen, deren Mobilgerät sich auch gerade in den IMSI-Catcher eingebucht hat.
Abhilfe:
Gegen verschiedene Angriffe auf Mobilfunkgeräte gibt es nun ein kostenloses Werkzeug, um diese zumindest zu erkennen. Security Research Labs (SR Labs) veröffentlichte dafür im Google Play Store und bei Aptoide die App Snoopsnitch, die am Samstag auf dem 31. Chaos Communication Congress (31C3) in Hamburg präsentiert wurde. Die App erkennt verdächtige Aktivitäten des Baseband-Prozessors, wie sie bei SS7-Angriffen, sogenannte Stillen SMS zur Ortung oder bei Attacken durch Imsi-Catcher typisch sind.
SnoopSnitch
Funktioniert aber nur mit Qualcom und Root!
Android IMSI-Catcher Detector (#AIMSICD)
Ist eine frühe Alpha!
Quellen, Rechteinhaber, Herkunft:
http://ift.tt/UMcfBp
http://ift.tt/1IWRTYJ
http://ift.tt/1nu8Z54
http://ift.tt/1IWRUM6
Damit ein IMSI-Angriff funktioniert muss sich der Angreifer zwischen Mobiltelefon und Providernetzwerk einklinken. Vereinfacht dargestellt verhält sich ein IMSI-Catcher gegenüber einem Mobiltelefon wie eine Funkzelle (Basisstation) und gegenüber dem eigentlichen Providernetzwerk wie ein weiteres Mobiltelefon.
Abhängig von der Signalstärke des IMSI-Catchers buchen sich anschliessend alle im Radius befindlichen Mobilgeräte ein. Technisch simuliert der IMSI-Catcher also ein signalstarkes Mobilfunknetzwerk und kann nun sämtliche Kommunikation abfangen oder ggf. sogar manipulieren weder Netzprovider, noch Endnutzer bemerken die dazwischengeschaltete »Brücke«. Der IMSI-Catcher überlagert die Signale (den Broadcast) der »echten» Basisstation. Technisch gesehen findet ein »klassischer« Man-In-The-Middle-Angriff statt.
Die »Catcher-Methode« bietet folgende Vorteile:
- Kann ohne das Wissen des Providers durchgeführt werden
- Benötigt keine Schadsoftware auf dem Mobilgerät
- Hinterlässt keine Spuren auf den abgehörten Geräten
Gefahren im Alltag
Nicht nur die NSA bedroht die Privatsphäre von Menschen aufs Empfindlichste. Überwachungstechnik scheint sich heute nicht mehr am Erlaubten zu orientieren, sondern einzig und allein am technisch Möglichen.
Auf dem 28. Chaos Communication Congress (28C3) in Berlin wurden neue Angriffsmöglichkeiten auf Mobiltelefone demonstriert.
Das Traurige Fazit:
Mit ~ 1'500.- lässt sich eine Smartphone-Fliegenfalle bzw. IMSI-Catcher im Eigenbau herstellen. Signale von herkömmlichen Funkmasten lassen sich damit überlagern. Anschliessend buchen sich alle im Radius befindlichen Mobilgeräte in den IMSI-Catcher ein.
Problematisch wird es beim Einsatz solcher IMSI-Catcher zu polizeilichen- oder geheimdienstlichen Zwecken. Alle so erfassten Daten berühren nicht alleine die Privatsphäre eines Verdächtigen, sondern all jenen Personen, deren Mobilgerät sich auch gerade in den IMSI-Catcher eingebucht hat.
Abhilfe:
Gegen verschiedene Angriffe auf Mobilfunkgeräte gibt es nun ein kostenloses Werkzeug, um diese zumindest zu erkennen. Security Research Labs (SR Labs) veröffentlichte dafür im Google Play Store und bei Aptoide die App Snoopsnitch, die am Samstag auf dem 31. Chaos Communication Congress (31C3) in Hamburg präsentiert wurde. Die App erkennt verdächtige Aktivitäten des Baseband-Prozessors, wie sie bei SS7-Angriffen, sogenannte Stillen SMS zur Ortung oder bei Attacken durch Imsi-Catcher typisch sind.
SnoopSnitch
Funktioniert aber nur mit Qualcom und Root!
Android IMSI-Catcher Detector (#AIMSICD)
Ist eine frühe Alpha!
Quellen, Rechteinhaber, Herkunft:
http://ift.tt/UMcfBp
http://ift.tt/1IWRTYJ
http://ift.tt/1nu8Z54
http://ift.tt/1IWRUM6
IMSI Catcher - was bedeutet dies und wie Erkenne ich diese?
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